Nordinsel!

Sonntag, 01.06.2014

Hallo meine Lieben,

Hier bin ich schon wieder!!

Die letzte Woche (23.-30.5.) war ich wieder bei einer Workaway Familie, die im eher nödlichen Teil der Insel wohnt. Black Creek ist ein wirklich kleines Dorf mit jeweils 30 minutigen Autofahrt zu 2 größeren Städten. Also bin ich hier mal wieder richtig in der Pampa. Aber damit habe ich ja kein Problem. 

Wie schon beim letzten Eintrag erwähnt, habe ich in einem alten Bauernhof mit Pferdestall und großen Garten und Hühnern gelebt. Der Haushalt ist sehr kaotisch aber die Familie ist super nett. Am Wochenende musste ich nicht arbeiten weil die Mutter arbeiten musste und sie meinte dafür arbeiten wir dann von Montag bis Mittwoch ein bisschen intensiver an verschiedenen Projekten. Also war ich mit den Zwillingen das Wochenende alleine. Die beiden Mädels sind super nett und wir sind zusammen verschiedene Hikingtrails gegangen (auch wenn das Wetter nicht wirklich mitgespielt hat) und wir waren im Kino (ein bisschen mehr wettergerecht). Im Großen und Ganzen ein echt nettes Wochenende. Am Montag hatte ich dann Arbeit erwartet aber stattdessen habe ich mit der Mutter eine kleine Sightseeing Tour gemacht. Wir sind bei Ebbe an den Strand gefahren und haben die ganzen Seesterne und Muscheln am Riff begutachtet. Dann waren wir beim Elk Waterfall und haben auf dem Weg dort hin einen BÄR gesehen!!!!! JUHU. Es war zwar ein kleiner Bär..but still...

Am Nachmittag haben wir die Zwillinge von der Schule abgeholt und waren Einkaufen. Die einzige Arbeit die ich an dem Tag verbracht habe, war das Wohnzimmer zu staubsaugen. :D 

Am Dienstag haben  wir dann mal wirklich ein Arbeitstag gemacht. Wir haben in ihrem wirklich wunderschön angelegten Garten Unkraut gejätet und ich habe Rasen gemeht, was bei der Fläche schon mal fast 2 Stunden dauert. Danach haben wir noch kleine Erledigungen gemacht. 

Am Mittwoch  haben wir wieder so ein pseudoarbeitstag gehabt. Wir waren erst in einem Geschäft ca 1 Stunde von zuhause, welches super süß aufgemacht ist. Es hat Gras auf dem Dach auf dem Ziegen grasen und drinnen gibt es alle möglichen Spezialitäten aus der ganzen Welt. Total nett. Wenn ich nicht ein bisschen Platzprobleme in meinem Rucksack hätte, hätte ich dort auf jedenfall was gekauft.

 

Als wir dann wieder zuhause waren, war es schon Nachmittag, sodass wir nur noch kurz gearbeitet haben. Ich habe die Pferdeställe ausgemistet und noch ein bisschen Unkraut gejätet. 

Am Abend haben wir dann mit den Zwillingen und einer Freundin der Mutter einen Spaziergang  gemacht. Die Mutter und Freundin sind auf den Pferden geritten und wir sind gelaufen. Ein echt netter walk von 3 Stunden durch einen Wald bis zu einem Fluss. Dort lässt es sich echt leben. 

Am Donnerstag musste die Mutter dann wieder arbeiten und die Zwillinge waren in der Schule, sodass ich alleine zuhause war. Ich hab mich ein bisschen schlecht gefühlt, dass ich so wenig gearbeitet habe und habe dehalb das ganze Haus mal geputzt (davon abgesehen, dass das sowieso mal wieder nötiggewesen wäre ;)). Als die Mutter nach Hause gekommen ist, ist sie aus dem Staunenkaum mehr heraus gekommen. Total süß. Hat sich echt gefreut und mich hat es gefreut weil die mich so nett aufgenommen haben. Ich habe mich echt wie zuhause gefühlt. 

Am Freitag bin ich dann mit der Mutter am morgen bis zur nächsten Stadt gefahren, inder sie auch arbeitet und bin dann von dort mit dem Bus nach Telegraph Cove gefahren. Ich habe von Telegraph Cove im Bus nach Black Creek gehört und es soll DER Ort zum Whale watching sein. 

Leider war das Wochenende eine volle Enttäuschung. Ich habe keinen einzigen Waal gesehen. Ich habe eine 3,5 stündige Whale watching tour gemacht und außer ein paar Adler, Robben und Sealions die zwar auch cool sind aber nicht soo spektakulär wie Waale, nichts gesehen. Zumindest war das Wetter gut, sodass es wenigstens ein schöner Bootsausflug war.

Heute gings dann zurück nach Campbell River. Der Ort an dem die Mutter arbeitet und dann sind wir zurück zum Haus gefahren. Hier werde ich nochmal eine Nacht bleiben und morgen gehts dann nach Nanaimo und dann fängt schon bald meine letzte Woche an..:O

Ich hatte auf jedenfall eine tolle Zeit bei der Familie in Black Creek. Die waren super nett und ich  hoffe wir werden uns irgendwann noch einmal sehen..

Soviel von mir,

Liebste Grüße,

Lotti <3 

Wieder umgeben von Menschen!

Samstag, 24.05.2014

Hallo meine Lieben,

Hier kommt der nächste Eintrag und wieder habe ich euch warten lassen...

Die letzten Wochen waren mal wieder wunderschön. Ich weiß ich wiederhole mich hier ständig und jedes 3. Wort ist ein positives Adjektiv, aber es ist einfach so toll, was ich hier alles erlebe und ich habe so Glück, dass bis jetzt alles so reibungslos funktioniert hat.

Den Job als Hundesitter habe ich letztendlich 2 Wochen gemacht, von denen ich 10 Tage lang alleine auf dem Grundstück war. Ich habe die Zeit echt genossen. Nach den hektischen und Feierlastigen Tagen In Vancouver war ich mal ganz froh nur für mich alleine zu sein. Das Wetter hat super mitgespielt, sodass ich die meisten Tage nur in der Sonne gelegen habe und spaziergänge durch den Wald gemacht habe. Wenn ich mich dann doch mal weiter vom Grundstück entfernt habe, bin ich entweder zum Kunstmarkt in der ¨Stadt¨ gegangen, ein wunderschöner Markt in dem es die hübschesten Sachen zu kaufen gibt, oder bin den Mount Maxwell rauf gelaufen.

Ich muss zugeben, dass ich dann ab dem 7. Tag alleine auch keine Lust mehr darauf hatte. Es wurde schon ein bisschen Langweilig und ich hätte gerne ein bisschen Gesellschaft gehabt. Aber trotzdem war der Aufenthalt im Großen und Ganzen gut. 

Am 18.5. ging es dann wieder los. Erstmal mit der Fähre wieder auf die Hauptinsel und dann mit den verschiedensten Bussen bis nach Tofino. Tofino wurde mir von mehreren Leuten empfohlen und ich muss sagen es war die Reise wert. Nicht nur ist Tofino ein super süßen kleines Dorf entlang einer kleinen Landzunge, sondern es ist auch DAS Surferparadies. Das ganze Dorf ist im ¨Surferstil¨ aufgemacht und hat dadruch total die Atmospäre. Ich fands einfach nur göttlich. Ich war kurz davor einfach jegliche Pläne umzuwerfen und einfach dort zu bleiben. Jedoch will ich ja auch so viel verschiedenes sehen wie es nur geht und deshalb bin ich nur die geplanten 4 Nächte dort geblieben (ich hatte ja auch schon eine Abmachung mit der nächsten Familie bei der ich die nächste Woche wohne würde).

Natürlich war ich surfen. Einmal mit den Trainer, was die Angelegenheit gleich doppelt so teuer macht und in meinem Fall total  überflüssig war und einmal mit 3 Leuten aus dem Hostel mit denen ich mir einfach ein Board und Neoprenanzug ausgeliehen habe und dann ab ins Getümmel bin. Es hat super viel Spaß gemacht. Am ersten Tag waren super coole Wellen, sodass ich meine Technik noch verbessern konnte. ¨Leider¨ waren am 2. Tag zu hohe Wellen, ich weiß, dass mag jetzt komisch klingen: wie können denn die Wellen zu hoch sein?? Aber für ein Anfänger, wie mich, war es schon ein Problem weil ich eher von den Wellen Überschlagen wurde als getragen. Die großen Wellen sind nur was für Könner die dann ¨in¨ der Welle surfen. Ich bin noch im ¨mit der Welle surfen¨ Stadium. Ich hoffe, dass macht irgendwie Sinn, was ich hier schreibe..:D

Ich habe dann zufällig mein Surflehrer getroffen, der diese Welle natürlich genossen hat, aber auch er meinte, dass die Wellen vom Vortag besser waren. Er hat mir dann nochmal ein paar Tipps gegeben aber wirklich geholfen hat es nicht. Nachdem ich 3 mal mein Surfbrett in einem spektakulären Sturz gegen den Kopf bekommen habe, hatte ich ziemlich Kopfschmerzen und nach 4 Stunden im Wasser war ich dann auch ziemlich erschöpft, sodass es wieder zurück ins Hostel ging. Trotzdem hat es super viel Spaß gemacht!Es waren ja auch nicht jede Welle zu hoch. 

An dem dritten Tag war ich mit 2 anderen Mädels aus dem Hostel auf einer Hot spring tour. Man ist dort mit einem Speedboot 1,5 Stunden übers Meer gefahren und zwar in einem Affentempo..das geilste Gefühl überhaupt!! Die Bootstour ging durch die ganzen kleinen Inseln vor Tofino: richtig schön! bis zu einer Anlegestelle von der wir noch ca 45 minuten durch den Regenwald laufen mussten bis wir dann bei den Heißen Quellen waren. Die waren richtig cool. Vorallem weil man trotz Spezialanzug doch recht durchgefroren von der Bootstour war. In diesen Heißen Quellen haben wir uns dann ca 2 Stunden aufgehalten bis es dann zurück zum Boot und wieder 1,5 Stunden zurück nach Tofino geht. Auf dem Rückweg haben wir ganz viele Robben und eine Schwanzflosse von einem Grauwal gesehen. Leider ist der Grauwal nicht nochmal aufgetaucht! :( 

Am 22.5. ging es dann weiter zu der nächsten Familie bei der ich für die nächste Woche arbeiten werde. Leider ist die einzige Busverbindung so, dass ich eine Übernachtung in Parksville habe. Parksville ist ziemlich hässlich :D Ich war zeimlich froh, dass ich dann am nächsten Tag weiter bis nach Black Creek fahren konnte. Black Creek ist ein Dorf in der Nähe von Courtnay. Das Haus in dem ich jetzt wohne ist ein altes Bauernhaus mit Pferdekoppel und Stall und mitten in der Natur (errinert mich ein bisschenan Kiebitzreihe). Ich bin Heute erst angekommen und habe bis jetzt nur die eine Tochter kennengelernt, da die Mutter bis spät arbeitet. Deshalb kann ich noch nicht viel über diesen Aufenthalt berichten und ich will keine voreiligen Schlüsse ziehen! 

So ich denke das war es mal wieder von meiner Seite. Wie immer freue ich mich über jeden Kommentar. 

Liebe Grüße,

Lotti

P.s. Nur noch 18 Tage dann gehts schon wieder zurück nach Hause. Kann es kaum glauben!!

 

Vancouver Island

Mittwoch, 07.05.2014

Hallo meine Lieben.

Diesmal habe ich euch echt warten lassen. Das tut mir wirklich leid aber ich habe wirklich keine ruhige Minute gefunden um den Blogeintrag zu schreiben.  DOch jetzt sitzt ich hier im Bett aud Saltspring Island und kann in ruhe schreiben, aber dazu später!!

Die Zeit in Vancouver war echt super. Ich habe super viele nette Leute kennen gelernt und es hat sich eine kleine ¨Gruppe¨ gebildet mit denen ich immer etwas gemacht habe. Da wären Vroni, Axel, Judith, Theo und Franzi aus dem Hostel und Robert, Janek die schon ein eigenes Zimmer in einem Apartment in Vancouver haben, da sie schon 7 Monate hier sind. Zum Schluss sind noch Shelly, Clemenz und Thijs dazu gekommen. Jetzt seid ihr offiziell für immer in meinem Blog verewigt. Fühlt euch geehrt :D

Diese Gruppe war immer mit viel spaß verbunden und ich habe sie alle sehr ins Herz geschlosssen. Mit dieser Gesellschaft habe ich mir dann die Zeit vertrieben und bin mit ihnen von Attraktion zu Attraktion gesprungen. Wir waren im ¨Fly over Canada¨, ein 4D Kino indem man einmal über Kanada fliegt und alle Fassetten der Landschaft bewundern kann, das war wirklich sehr beeindruckend. Wir waren im Antropologie Museum, indem man die Schnitzkunst und Kultur der Ureinwohner Kanadas begutachten kann, wirklich sehr interessant aber etwas klein meiner Meinung nach. Direkt daneben ist der gigantische Campus of the Univisersity of British Columbia, eine wirklich sehr eindrucksvolle Universität in der man sofort studieren möchte wenn man 60.000 Dollar auf der hohen Kante hätte.

Natürlich war ich auch im Aquarium, indem ich nicht nur eine gigantische Fischvielfallt bewundern konnte, sondern auch Delphine und Belugas beim Spielen und Tainieren zuschauen konnte. Das war echt richtig cool. Die Delphine haben Bälle geworfen und sind mehrere meter hoch gesprungen und die Belugas hatten ein Trick drauf bei dem sie mit der Flosse die Zuschauer Nass spritzen. 

 

Am 20.4. habe ich dann etwas miterlebt, dass kann man sich nicht vorstellen wenn man nicht selbst dabei gewesen ist. An diesem Tag ist das sogenante 4/20 Festival. Ein Kifferfestival. Also wirklich, es geht nur ums Kiffen. Dort treffen sich alle, die dabei sein wollen, an der Artgallery mitten in Vancouver und Kiffen. Es werden dort Muffins, Brownies und auch einfach Tüten mit Gras verkauft oder verschenkt. Und wenn das nicht schon skuriel genug gewesen wäre, zünden sich dann alle um 4:20 Uhr gemeinsam ein Joint an. Und ihr könnt euch nicht vorstellen was für eine riesen Rauchwolke von dieser riesen Menschenmenge aufgestiegen ist. :D Und die Polizei steht daneben und regelt den Verkehr. :D Man muss dazu sagen, dass Weed zwar nicht legalisiert ist aber es wird extrem tolleriert hier. Im Ernst man läuft hier keine 2 Blogs ohne den Weedgeruch in der Nase zu haben. Neben der fragwürdigkeit des Festivals war es aufjedenfall ein riesen Spektakel, welches ich nie vergessen werde. Und an alle die die sich jetzt Sorgen machen: Ich habe natürlich die Finger davon gelassen. 

Am nächsten Tag ging es dann mit Judith los nach Seattle. Wir waren beide sehr aufgeregt und etwas aufgedreht und haben somit den ganzen Bus unterhalten :D Das war glaube ich eine der lustigsten Busfahrten die ich je hatte. In diesem besagten Bus nach Seattle haben wir Thijs kennen gelernt, ein netter Holländer der zufällig im selben Hostel wie wir waren und auch geplant hatte danch nach Portland zu fahren, genau wie wir. Wir freunden uns direkt an und verbringen den Abend und den nächsten Tag zusammen. So schnell geht das manchmal...

Am ersten Tag in Seattle gehen wir drei erst auf den Pike place Market, ein echter schöner, kunterbunter Markt. Den restlichen Tag verbingen wir im EMP (Experience Music Project). Ein echt super Museum/Austellung über Music. Von der Entstehung der Gitarre über den werdegang von Nirvana bis zum selbstspielen von sämtlichen Instrumenten. Wir hätten dort den ganzen Tag bleiben können, jedoch mussten Judith und Ich den Bus nach Woodinville kriegen, der uns zu Colby bringt. Colby ist der ehemalige Austauschschüler von Max, der große Bruder von Hannah. Dank dieser Verbindung konnten wir uns nicht nur 2 Nächte Hostel sparen, sondern auch mal von einem Einheimischen herum geführt werden.  

Nach dem typisch Amerikanischen Früstück das Colby uns gemacht hat sind wir mit Charly (sein Hund) im Schlepptau auf die Insel vor Seattle gefahren. Dort wohnt Colbys Großmutter in einem wunderschönen Haus direkt am Meer.  Von der wirklich zuckersüßen Großmutter wurden wir dann um die Insel geführt. In dieser Tour sind wir unter anderem an dem Meistfotographiertesten Ort Washingtons gekommen. Eine wirklich schöne Szenerie am Wasser mit Kliffen und Brücke. :)

Das war ein echt schöner Tag auf der Insel!! Leider gehts am nächsten Tag schon wieder früh los, da wir den Bus nach Portland um 10 uhr auf dem Festland erwischen müssen. Obwohl es nur ein kurzer Auslflug nach Seattle und zu Colby war, war es dennoch wunderschön und ich möchte mich hiermit nochmal bei der ganzen Schnotale Familie bedanken, dass ihr das Möglich gemacht habt. :)

In Portland angekommen treffen wir uns nochmal mit Thijs, der mittlerweil ja auch in Portland ist und wir holen uns beim Woodo Doughnot ein Doughnot. Der Laden ist DIE Adresse wenns um Doughnots geht. Die Schlange ging bis auf die Straße und sie haben echt ne riesen Auswahl. :)

Am nächsten Tag gehts dann zum Shopppen, der Hauptgrund warum wir überhaupt nach Portland gekommen sind. Da es in Orego keine Sales taxes gibt, ist es dort super günstig einkaufen zu gehen und da wir sowieso "in der Gegend" waren (4 Stunden von Seattle. Das ist bei diesen Dimensionen um die Ecke), sind wir einfach mal hin gefahren. :D
Nach dem erfolgreichen Shoppen sind wir dann mit dem Bus zurück nach Vancouver gefahren und kamen dort in der Nacht an.

 Die letzten Tage in Vancouver verliefen relativ ruhig. Das Wetter stand auf unserer Seite, sodass wir viel am Strand oder im Stanley Park waren. An einem Tag sind wir den Look out hoch gegangen und haben die Stadt mit den Bergen und Wasser im Hintergrund von oben bewundert. Echt schön..

Während dieser Zeit habe ich mich bei www.workaway.info angemeldet. Das ist eine Organisation in der sich sowohl Freiwilligenarbeiter als auch Menschen die mit igendetwas hilfe brauchen anmelden können und sich gegenseitig finden können. Das Konzept ist, dass der Freiwillige ein Schlafplatz und Essen bekommt und dafür Maximum 5 Stunden am Tag, 5 mal die Woche arbeitet. Ich habe ein paar Anfrage bei Familien und Paaren auf Vancouver Island losgeschickt mit dem Ergebniss, dass alle mir zugesagt haben. Darüber war ich etwas überrascht (freudig überrascht) und musste letztenendes einigen Absagen. Aus diesem Grund war ich vom 2.-4.5. in Victoria auf Vancouver Island. Ich habe hier bei einem ganz netten Paar in einem schnuckeligen kleinen Haus mit schönem Garten gewohnt. Im besagten Garten habe ich der Frau beim Unkraut jehten, Rasen mehen, Huehner fuettern und alles was so anstand geholfen. Das hat wirklich spaß gemacht weil die beiden wirklich supernett waren. In meinen freien Stunden habe ich mir Victoria Downtown angeschaut. Ich muss ganz ehrlich sagen die Stadt hat mich nicht vom Hocker gerissen. Dehalb war ich ganz froh, dass ich nur 2 Tage dort war.

 

Am 4.5. habe ich mich dann in die Fähre nach Saltspring Island gesetzt, wo meine nächste workawayUnterkunft ist. Saltspring Island ist eine kleine Insel direkt neben Vancouver Island. Es ist wirklich traumhaft hier. Ich wohne hier bei einer Frau mit einem Hund auf den ich aufpassen muss. Die ersten 2 Tage war ich mit ihr zusammen hier und ab Heute ist sie für eine Woche weg und ich hüte den Hund und das Haus...

Sie wohnt hier traumhaft am See mit einem tollen Garten. Und auf der ganzen Insel gibt es genug zutun, sodass mir bestimmt nicht langweilig wird!! Der Hund ist ein sehr gechillter, ein bisschen ungezogener Huskymischling: sehr süß! :)

Sooo...ich denke jetzt habe ich so grob erzählt was hier die letzten Wochen so abging. Natürlich ist das alles sehr grob und kurz beschrieben aber sonst wäre der Blogeintrag bis ins Unendliche gegangen. Ich denke, dass ich es jetzt wieder öffter schaffen sollte ein Blogeintrag zu machen, dann wird er auch wieder ein bisschen Ausführlicher. 

Ich hoffe ihr habt spaß beim lesen und ich freue mich über jeden Kommentar, wie immer!! :)

Lieb euch,

Lotti

P.S. Diesmal sind nicht so viele Fotos dabei weil eine menge Fotos die ich sonst hier zeigen würde hat Judith noch und ich warte bis sie mir die gibt. Also wenn du das hier liest: Beeil dich mal!!  but no pressure. :D späßchen...lass dir Zeit. 

 

 

 

 

 

Großstadtdschungel

Sonntag, 13.04.2014

Hallo meine lieben,

Schon wieder ist so viel seit dem letzten Blogeintrag passiert, dass ich garnicht glauben kann dass es nur ne Woche war.

In der Nacht von Sonntag auf Montag ging es für mich los richtung Vancouver. Wieder saß ich 12 stunden im Bus, an diese Entfernungen werde ich mich wohl nie gewöhnen.

Naja, ich komme dann mal wieder völlig übermüdigt und vollgepumpt mit Informationen meiner Sitznachbarin, die ich überhaupt nicht wissen wollte, in Vancouver an.   

Vancouver ist echt ne hammer City. Ich sag nur ¨City meets natur¨. Eine riesige Stadt mit Wolkenkratzern wohin man schaut aber umgeben von Bergen und Wasser. Die English Bay und False Creek ist einfach wunderschön. Dort kann man gut entlang spazieren da ein Fuß-und Fahrradweg einmal entlang der ganzen Küste führt. Man kann hier so viel machen das ist echt der Hammer. 

Nachdem ich mir ein wenig Downtown und die Umegbung von meinem Hostel angeschaut habe, bin ich an einem Tag mit dem Watertaxi nach Granville Island gefahren. Das ist eig keine Insel aber da es früher nur durch ein kleinen Streifen vom Festland zugänglich war, haben sie es Insel genannt. Diese besagte Insel ist heute der Kulturstadtteil Vancouvers. Dort häufen sich Theater, Art galleries und Kunstwerkstätten. Auf der ¨Insel¨ selbst wohnt niemand aber es gibt schwimmende Häuser. Das ist echt der Hammer, da stehst du am Ufer und schaust auf  2-3 Reihen wirklich große Häuser mit der Yacht am Gartentor angebunden. Das nenn ich ein Leben 

Ein Ice Hockey Spiel konnte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen. Das war echt der Hammer!! Die Arena ist riesig und die Stimmung super, auch wenn die Fankurve ein bisschen gefehlt hat. Leider haben die vancouver Canucks verloren aber dafür gab es ne gute Schlägerei wie es sich fur ein Icehockey Spiel gehört...

 

Leider musste ich auch schon eine Enttäuschung miterleben. Ich bin in die ¨Science World¨ gegangen und habe eine interaktive Ausstellung erwartet. Leider war es eher ein kinderspielparadies mit minimalen Wissenschaftlichen Informationen. Das ist bestimmt super für Kinder und Familien aber für Erwachsene oder Jungendliche ist es völlig ungeeignet. Das war uns leider vorher nicht klar..

Neben dieser Enttäuschung habe ich bisher nur gutes Erlebt. Einer der Highlights war der Stanley Park. Ich habe mir ein Fahrrad gemietet und bin mit diesem zum Stanley Park gefahren und einmal an der Küste entlang um den Park gefahren. Das war echt richtig gut und wunderschön. Das Wetter spielt Mittlerweile auch echt richtig gut mit, sodass ich sogar mal mein Kleid rauskramen konnte. 

Gestern bin ich dann am frühen Abend mit ein paar Leuten vom Hostel an den Strand gegangen, der nur ca 5-10 minuten gehentfernung vom Hostel hat. Das war echt super schön. Wir sind dort bis zum Sonnenuntergang geblieben und sind aus dem Staunen überhaupt nicht mehr heraus gekommen. Einfach unbeschreiblich!!!

 

Da es mir hier so gut gefällt und ich hier so viele nette Leute kennengelernt habe, werde ich noch eine Woche heir bleiben und mich dann auf den Weg nach Seattle machen und danach wieder in die Natur nach Vancouver Island gehen.  

So, dass wars wieder von meiner Seite,

feel free to comment,

Lotti

Jasper: Natur, Natur, Natur!!

Samstag, 05.04.2014

Hallo meine Lieben,

Es hat sich viel verändert seit meinem letzten Blogeintrag!

Ich bin jetzt in Jasper..JUHU!! Aber ich fange mal von vorne an:

Die letzten Arbeitstage waren nichts besonderes außer, dass mir immer bewusster wurde, dass ich bald fahren muss. An meinem letzten Arbeitstag hatte ich ein wirklichen Kloß im Hals als es dann ums Verabschieden ging . Die Leute waren so nett und die Hunde soo süß, das wird mir echt fehlen. Am Abend waren einige von der Arbeit und ich dann noch in einer Karaokebar zum Abschied. Das war ein echt schöner Abschluss. 

Am Dienstag (1.4.) gings dann los mit dem Bus Richtung Jasper. Das war eine ganz schöne Tortur (war insgesamt 12 Stunden unterwegs für eine Strecke die man in 6 Stunden fahren könnte) aber ich habe es endlich um 4 Uhr morgens geschafft und bin todmüde in mein Bettgefallen. Das Hostel ist echt ganz nett außer, dass es ein bisschen außerhalb liegt und deshalb ohne Auto wirklich schwer zu erreichen ist. Aber wozu hat der liebe Gott mich mit 2 funktionierenden Beinen gesegnet...

Die letzten Tage hier waren echt toll. Hab schon ein paar Bekanntschaften gemacht. Eine Irin ist zufällig die genaue Zeitspanne hier im Hostel wie ich, sodass wir uns ein bisschen zusammengeschlossen haben und zusammen verschiedene Hiking touren machen. Gestern haben sich noch 3 deutsche Mädchen (übrigens zufällig aus Fürth) uns angeschlossen. 

Das war echt eine richtig nette Wanderung an Seen vorbei und kleine Berge rauf und runter. 

 

An einem Tag habe ich eine geführte Tour durch den Maligne Canyon gemacht. Das war echt superklasse. Nicht nur, dass die Landschaft super schön ist, mit gefrorenen Wasserfällen, sondern auch weil der Guide dir alles erklären und erzählen kann. Wir haben sogar ein Eißkletterer gesehen. 

 

Ansich gefällt mir das Hostelleben ziemlich gut. Auch wenn ziemlich viele Deutsche hier sind und das ja nicht gerade das ist was ich wollte. Da reist man so weit von zuhause weg und hört um sich herum entweder Deutsch oder Denglish.  Trotzdem ist es nett, Leute aus seiner Heimat zu treffen die ungefähr die gleichen interessen haben.  Und es gibt auch genügend englischsprachige Besucher sodass wir meistens sowieso ¨gezwungen¨ sind englisch zu sprechen.

Jetzt habe ich noch 2 Tage hier übrig und dann gehts nach VANCOUVER. Wow, ich freue mich schon!!

So, das wars von meiner Seite,

Ich hoffe ihr habt spaß beim lesen,

Lotti

 

Ski fahren

Dienstag, 25.03.2014

Hallo ihr Lieben,

Ich werde mal wieder ein Schwank aus meinem Leben erzählen und dabei die langweiligen Parts auslassen. 

Mit langweilig meinte ich meine Arbeit. Dort gibt es nämlich nichts was ihr nicht schon wüsstet. Langsam komme ich mit den Mitarbeiter echt gut zurecht und sie haben  die Vorteile einer Deutschen an Bord entdeckt. So muss ich zum Beispiel immer, wenn wir das schwere Schneemobil aus dem Transporter rausziehen müssen auf deutsch ¨3,2,1¨ schreien weil sie meinen das motivieret sie mehr weil deutsch so kommandierend klingt. Zitat: ¨just say three, two, one in an angry german voice...or should I just say in a german voice?¨ 

Am Freitag war ich dann mit Josh, einer der Mitarbeiter, Skifahren. ES WAR DER HAMMER!! Der Schnee war super, die Sonne hat geschien und die Pisten sind einfach toll. Dafür, dass es das erste mal  Skiefahren in diesem Winter war ging es echt gut. Ich hatte nur einen Sturz aber dafür den Sturz des Jahres, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Es war eine schwarze Piste und es war tiefschnee und aus irgendeinem, für mich nicht mehr rekonstruirenden,  Grund bin ich hingefallen sodass meine Skier abgesprungen sind.  Danach bin ich sammt meiner Skier den Berg runtergerutsch, unfähig zu bremsen unnd während ich da so rutsche sehe ich meinen einen Skier in einem affenzahn den Hang runter rutschen und ich denk nur so Mist den sehe ich nie weider..

Naja Josh war ein Glück hinter mir und hat mein einen Skier aufgesammelt und hat sich auf die suche nach meinem anderen Skier gemacht während ich meine Sachen sortiert habe. Ein Glück steckte mein Skier irgendwo im Schnee gebremst von einem Baum und ich bin heil den Berg herunter gekommen.

 

So, das waren die Highlights der letzten Tage,

Ich melde mich,

Liebe Grüße,

Lotti

Highlights der letzten Tage

Sonntag, 16.03.2014

Hallo meine Lieben!Lächelnd

Ich werde mal wieder die letzten Tage zusammen fassen. Ich ändere aber meine Vorgehensweise, da nicht jeder Tag erwähnenswert ist, werde ich eine große Zusammenfassung schreiben.

Wie schon gesagt sind meine Arbeitstage nicht groß erwähnenswert da ihr schon alles gehört habt und eigentlich immer das gleiche passiert. Diese Woche war nicht viel los, sodass ich überwiegend unten bei den übrigen Hunden geblieben bin und diese versorgt habe. An einem Tag war ich den ganzen Tag alleine und wenn man 5 Stunden Scheiße aufsammelt und niemanden zum reden hat, wird einem schon mal langweilig. Nachdem ich alle Gesprächsthemen mit den Hunden abgehackt hatte, habe ich dann mein Ipod rausgeholt und als das noch nicht genug Ablenkung war, habe ich angefangen laut mitzusingen und zu ¨tanzen¨. Irgendwann habe ich dann aprubt aufgehört da mir in den Sinn gekommen ist, dass die Anderen jeden Moment von den Schlittentouren zurück kommen könnten und mir dann zuschauen hätten können wie ich singend und tanzend Scheiße aufsammel.Lachend

Am Dienstag hatten wir ein ¨staffmeeting¨ mit anschließender Beer&Pizza Party. Es herrschte ein echtes Caos, da fünf Hunde und ca 30 Menschen anwesend waren aber es war ein echter Spaß. Am folgenden Tag musste ich leider arbeiten aber da jeder Müde war, hatte niemand das Bedürfnis eine große Rede zu halten, was ich bei Müdigkeit ja so garnicht leiden kann!Zwinkernd

Heute(Samstag) hatte ich frei und bin nach Banff gefahren. Eine ganz hübsche Stadt umgeben vom Banff Nationalpark. Nachdem ich mir die Stadt angesehen hatte, bin ich dann in die Wildniss und habe einen Blick auf den Nationalpark erhascht. Zumindest soviel wie zufuß an einem Tag möglich ist. Ich bin entlang eines teilweise gefrorenen Flusses in einem Wäldchen mit andauerndem Blick auf die umliegenden Berge gegangen. Es ist einfach so atemberaubend schön, dass kann man garnicht in Worte fassen. Ich musste einfach zwischendurch stehen bleiben um die Natur ¨in mich aufzusagen¨. Echt toll.

Die Fotos zeigen nicht wirklich die wunderschöne Natur aber ich hab natürlich trotzdem versuch es festzuhalten.  

Nationalpark

Nach dieser Erfahrung heute freue ich mich erst recht auf das Reisen nach der Huskyarbeit.Lachend

So ich hoffe ihr habt spaß beim lesen und bis zum nächsten Mal!

Lotti 

P.s. Ich weiß die ¨Sing und Tanz Geschichte¨ ist ein bisschen skurril aber man muss halt auch mal was peinliches schreiben wenns der Wahrheit entspricht!! Zwinkernd

Die Schlittenfahrten

Montag, 10.03.2014

Hallo meine Lieben,

Ich werde mal wieder die nächsten Tage kurz zusammen fassen. Ich hoffe ich vergesse nichts..:)

6.3.14:

Das war der erste Tag an dem ich die arbeit mit den Schlittentouren erlebt habe. Was, im übrigen, die Hauptarbeit ist. Das was ich am ersten Tag gemacht habe, wird so ca 1x die Woche gemacht und die restliche Zeit werden nur Schlittentouren gemacht. Für diese Touren werden maximal 115 Hunde (kommt auf die Anzahl der gebuchten Touren an) in 3 Trucks geladen und wir fahren alle den Berg hoch zu der ¨Ablegestelle¨. Dort werden die Hunde dann in einem Drahtseil in einer Reihe angeleint und werden von dort an die verschiedenen Schlitten geschnallt. 

Ich weiß noch genau wie überfordert ich mich an dem Tag gefühlt habe, weil dort ein Caos herrscht: die Hunde bellen vor Aufregung, die Mitarbeiter rennen durch die gegend und richten ihre Schlitten her und mitten drin stand ich und wusste nicht so recht was ich machen soll. 

Die Touristen werden dann nach oben couchiert und setzten sich dann in die Schlitten und dann gehts auch schon los. Ich bin dann mit Cole auf dem Schneemobil hinterher und habe die Scheiße von den Hunde aufgesammelt :) 

Nach den Touren sind wir dann wieder runter gefahren und haben die Hunde weggepackt und gefüttert. 

7.3.14:

WAS FÜR EIN TAG!!

Auf der einen Seite total geil weil ich mit dem Schlitten fahren durfte und auf der anderen Seite total anstrengend weil ich 12 Stunden gearbeitet habe. 

Wie Immer fing der Tag um 7.30 Uhr an. Erst wird zum Yard gefahren und die Hunde werden vorbereitet und dann wird hoch gefahren. Die erste Tour war nicht voll gebucht und deshalb hat mich Ryan (ein Mitarbeiter) mit auf sein Schlitten genommen und ich habe eine Tour mal live mitbekommen. Das mach sooo spaß das kann man sich überhaupt nicht vorstellen. 

Schlittenfahrt Sicht

Danach habe ich dann wieder ¨Shit pick trailer¨ (so nennen die das) gemacht. Das gehts ganz schön auf den Rücken weil man mit der Schaufel immer gebückt ist und ihr könnt euch nicht vorstellen wieviel die Scheißen Lachend

Da die letzte Tour Bis 18 Uhr ging und es eine Weile dauert bis wir alles weggepackt und runter gefahren sind und die Hunde gefütttert haben etc. War es dann 19.30 Uhr. 

Da war ich echt erledigt.

8.3.14:

Wieder ein gewöhnlicher Tag mit der gleichen Routine, diese bekomme ich langsam auch und habe das Gefühl ein Hilfe zu sein. Ich weiß mittlerweile wie man die Hunde herrichtet, wie man sie an die Schlitten schnallt und wie man sie rein und aus den Trucks rein und raus holt und alles drum herum. Ich fühl mich nicht mehr so wie das 5. Rad am Wagen. 

Ordnung der Schlitten

9.3.14:

Der Tag began wie Jeder andere. Ich musste wieder Shit pick machen. (langsam merke ich echt mein Rücken, nach 4 Tagen gebückt sein). 

Dann um 16 Uhr müssen wir alles schnell zusammen räumen und die nächste Tour absagen weil es die ganze Zeit gescheit hat und schon mehrere Autos auf dem Weg nach oben oder unten stecken geblieben sind oder sich quer gestellt haben. Rich hatte dann angst, dass sie die Straße sperren (was sie wohl ab und an machen) und wir dann ein Umweg von 2 Stunden ha ben würden. Wir sind dann Gott sei dank heil unten angekommen, um dann zu erfahren, dass es den ganzen Tag im Tal geregnet hat und der Yard total Durchnässt ist. D.h. wir mussen kleine Gräben bauen in denen das Wasser ablaufen kann und die Hütten von den Hunden mit neuem Stroh versorgen, was bei fast 200 Hunden schon mal 2 Stunden dauern kann, selbst mit 9 Mann. 

Naja, nach einem erneuten langen und anstrengenden Tag bin ich jetzt froh morgen und übermorgen (Montag und Dienstag) frei zu haben und mich bisschen in der Umgebung umzuschauen zu können. 

Im Großen und Ganzen find ich es s chon gut hier. Die Arbeit ist natürlich anstrengend und nervt manchmalaber die Hunde sind einfach so toll und die Leute sind auch echt nett und lustig. Dadruch das man soviel zu tun hat geht die Zeit auch echt schnell vorbei. Kann garnicht gauben dass es schon ne Woche ist..

Süße Hunde

So, das waren die letzten Tage. Ich könnte noch viel mehr schreiben aber dafür bin ich bisschen zu faul :P 

Ich meld Mich dann noch mal die nächsten Tage.

Lotti :)

Ankunft und erster Arbeitstag!

Donnerstag, 06.03.2014

3.3.14:

Ankunft in Calgary, Kanada um 15.00 Uhr Ortszeit, Außentemperatur -17°C. Bis ich bei der Familie ankomme ist es 20.00 Uhr. Ich bin total erledigt da ich nun seit 24 Stunden wach bin. Daher bin ich ein bisschen erleichtert als mir mein Gastvater, Rich, sagt, dass ich morgen erstmal ausspannen soll und wir erst am 5.3. mit der Arbeit beginnen. Die Familie, bestehend aus Vater Rich, Mutter Dana und Tochter Sara, ist super nett und ich fühle mich auf anhieb wohl.

4.3.14:

Ab 6 Uhr ist dann auch schon wieder schluss mit schlafen da es ja in Deutschland schon 14.00 Uhr ist. Nach einem gemütlichen Frühstück und einrichten meines Zimmer mache ich mich auf, die Gegend zu erkunden. Canmore, das kleine Dorf knapp 2 Stunden von Calgary in dem meine Familie lebt, ist ein ganz bezaubernes Örtchen umgeben von schneebedekten Bergen. Einfach atemberaubend schön. Auch bei -10°C. 

Blick von Canmore meine Haus (das 3.)

Ab 18.00 macht mir der Jetlag gaz schön zu schaffen und ich muss mich förmlich dazu zwingen wach zu bleiben. Schaffe es schießlich bis 20.30 Uhr (in Deutschland 4.30 Uhr) und sinke dann in ein tiefen Schlaf. 

5.3.14:

Heute gehts los zu den Huskys..JUHU! Bin total aufgeregt.

Die Huskyfarm liegt etwa 30 minuten außerhalb undbeiinhalten etwa 180 Hunde ohne Welpen, welche im Moment 11 sind. Übrigens sind alle Welpen von einem Rüden weil der sich durch den Zaun gebuddelt hat und gleich 3 Hündinen geschwängert hat.

Keine 2 Sekunden angekommen  werde ich gleich mit einer schlechten Nahcricht konfrontiert. Ein Husky ist aus altersbedingungen gestorben. Das hat alle geschockt, da er bis zum Ende ein wirklich fitten eindruck gemacht hat. 

Da heute keine Schlittentouren geplant sind kümmern wir uns um die Farm. Das heißt: Scheiße von den Hunden aufsammeln (was manchmal nicht so leicht ist wenn alles gefriert), Stroh in den Hütten nachfüllen aber auch Sachen wie die Werkstatt aufräumen und Putzen. Einfach alles was ansteht und sonst nicht gemacht wird. Die arbeit ist anstrengend aber es macht auch spaß.Die beiden Mitarbeiter, Cheryl und Loki, mit denen ich heute gearbeitet habe sind auch total nett. Die Hunde spielen und tollen um dich herum, das ist echt der Wahnsinn. By the way, wer Tessa aufdringlich und hyperaktiv finden sollte sich mal diese Hunde ansehen!! Und die Welpen sind sooo süß!!! 

Hundehütten Transport Wagen Puppys Husky

Morgen stehen ein paar Hundeschlittentouren auf dem Plan, ich hoffe da darf ich mit!! 

So, das waren die letzten Tage. Man hört sich!! 

Lotti

Jetzt gehts los!

Dienstag, 04.03.2014

Hallo meine lieben! 

Ich habe mich nun doch entschieden einen Auslandsblog zu starten. Ich werde hier immer mal wieder ein paar Zeilen vielleicht auch Fotos über meine Erlebnisse niedersschreiben. Ich hoffe ihr habt spaß daran sie zu lesen! 

Dann bis demnächst,

Lotti Lachend